Feuerwehr Schnürpflingen

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Jahreshauptversammlung 2016

 Vorfreude auf neuen Mannschaftswagen


Viele Kurzeinsätze beschäftigen die Schnürpflinger Feuerwehr im Jahr 2015. In der Hauptversammlung wurden zwei langjährige Aktive geehrt.

Die 16 Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr verliefen weitgehend unspektakulär. Der Schnürpflinger Kommandant Reinhold Dangel berichtete in der Jahreshauptversammlung unter anderem von Kleinbränden, Sturmschäden und Schneebruch. Einschließlich Übungen, Gerätewartung und Reparatur seien aber doch fast 1500 Arbeitsstunden zusammengekommen, sagte Dangel. Besonders freue ihn, dass die Teilnahme an den Übungen leicht auf 74 Prozent gestiegen sei. "Ein echt guter Wert, da Krankheitstage und Schichtarbeit wie ein normales Fehlen gerechnet werden", sagte der Kommandant. Entsprechend zufrieden zeigte er sich mit dem Ausbildungsstand der 30 Aktiven. Sein besonderes Lob galt Joachim und Josef Aubele sowie Rudolf Knopf, die bei keiner Übung gefehlt hatten.

In der Jugendfeuerwehr sind zwölf Jugendliche, davon zehn Mädchen, aktiv. Die Altersabteilung zählt vier Mitglieder. Die aktiven freuen sich in diesem Jahr besonders auf den neuen Mannschaftstransportwagen. Der Gemeinderat hat dem Kauf bereits zugestimmt, aus der Kameradschaftskasse steuert die Wehr 5000 Euro zu dem 46.200 Euro teuren Fahrzeug bei.

Dienst in der Feuerwehr bedeuteten "Kameradschaftsgeist, Einsatzwille, Opferbereitschaft und die Bereitschaft, einen Großteil seiner Freizeit zur Verfügung zu stellen", sagte Dangel. Seit 25 Jahren tun dies Helmut Hardegger und Georg Schniertshauer. Für ihren "vorbildlichen Einsatz" überreichte ihnen der Kommandant das Feuerwehrehrenzeichen in Silber.

Lob und Dank auch von Bürgermeister Michael Knoll. Die Feuerwehr habe sich wieder einmal als vorbildliche Bürgerinitiative erwiesen, die nicht nur da sei, wenn es brennt, sondern die Gemeinde in vielfältiger Weise unterstütze. Als Beispiele nannte Knoll das Stellen des Maibaums und das Begleiten des Martinsumzugs: "Auf unsere Wehr kann sich die Bevölkerung zu jeder Zeit verlassen", sagte Knoll.

Quelle.: Südwestpresse Ulm
               Franz Glogger




Veröffentlicht am
14:01:18 30.01.2016