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 2014 hat die Schnürpflinger Feuerwehr 2200 Stunden geleistet

Johannes Aubele ist zum Ehrenkommandanten der Schnürpflinger Feuerwehr ernannt worden. Er habe "wertvolle und intensive Arbeit" für die Wehr geleistet, hieß es in der Jahreshauptversammlung.
Foto: Franz Glogger

Sie wurden für ihren Einsatz bei der Schnürpflinger Feuerwehr geehrt (von links): Josef Aubele, Johannes Aubele, Josef Laib und Anton Aubele. 


Als "Spätstarter im schon vorgerückten Alter von 30 Jahren" sei Johannes Aubele der Schnürpflinger Feuerwehr beigetreten. Das erzählte Kommandant Reinhold Dangel jüngst bei der Jahreshauptversammlung. Dann aber sei der selbstständige Elektromeister von "Null auf 200" durchgestartet: In drei Jahren habe er praktisch alle Lehrgänge absolviert, wurde nach einem Jahr in den Ausschuss gewählt, nach knapp vier Jahren zum Kommandanten. In dieser Zeit habe er "sein Lebenswerk" vollbracht, die Planung und den Bau des Gerätehauses. 2000 ging Aubele als Kommandant "in Rente", war aber bis zuletzt im Ausschuss tätig. Mit der Ernennung zum Ehrenkommandanten wolle sich die Schnürpflinger Wehr für diese 35 Jahre lange, "wertvolle und intensive" Arbeit bedanken.

Mit 15 Jahren als Jugendwart hat auch Josef Aubele sehr viel für die Wehr getan, habe für den Nachwuchs, deren Ausbildung und Kameradschaft, gar einen Teil seines Urlaub geopfert. Für seine "außerordentlichen Verdienste" überreichte ihm die stellvertretende Kreisjugendwartin Katrin Kölle die Jugendfeuer-Ehrennadel des Feuerwehrverbands in Silber. Josef Aubele gab in der Versammlung sein Amt an Tobias Laib ab. Geehrt wurden auch Anton Aubele und Josef Laib für 40 Jahre aktiven Dienst mit dem Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbands in Gold.

Mit dem Stand der Wehr ist Kommandant Dangel rundum zufrieden, wie er berichtete. Besonders freue er sich über gleich fünf Übertritte aus der Jugendfeuerwehr: Yannik Adrion, Hannes Kollmann, Dennis Krautsieder, Tobias Laib, Sebastian Nohr. Damit zähle die Wehr nun 32 Aktive. Sie leisteten einschließlich Übungen, Feuerwachen, Lehrgängen und Einsätzen 2014 knapp 2200 Stunden. Die schwierigen Einsätze waren ausschließlich auswärts zu bewältigen: zwei Gebäudebrände in Staig und ein Silo- und ein Gebäudebrand in Dietenheim. "Wahnsinn", meinte Bürgermeister Michael Knoll zur Anzahl der Stunden und bedankte sich für das "selbstlose Engagement am Nächsten".

Bei den Wahlen wurde Dangel und sein Stellvertreter Joachim Aubele einstimmig bestätigt. Georg Schniertshauer gab das Amt des Kassierers an Ralf Kallfass weiter, dessen Amt als Schriftführer übt nun Philipp Jäger aus.

Quelle.: Südwestpresse Ulm





Veröffentlicht am
19:35:15 02.02.2015